Mitte März denkt der Winter in Maine noch lange nicht ans Aufhören. Auf den Hängen von Sugarloaf ziehen Skifahrer ihre Spuren durch den Schnee, während nur wenige Stunden weiter östlich an der Atlantikküste bereits eine andere Jahreszeit zu spüren ist: Bar Harbor ist still, in Acadia wechseln vereiste Wanderwege mit überraschend warmen Sonnenstunden. Weiter südlich beginnt bereits der Ahornsaft zu fließen. Maine im Spätwinter ist eine Reise durch den Übergang – vom Schnee zur Küste und schließlich zu den ersten Zeichen des Frühlings.

INHALT
- Sugarloaf und das Leben im Valley
- Erst einmal auf den Berg
- Skifahren als Stundenplan
- Von Hütte zu Hütte
- Drei Stunden in eine andere Jahreszeit
- Acadia, fast für uns allein
- Ein Nationalpark in vielen Teilen
- Entlang der Küste gen Süden
- Zwischen Berg und Meer
- Ski und Rodel gut mit Meerblick
- Noch einmal Ski – aber anders
- Wenn aus dem Winter Sirup wird
- Infos: Route, Adressen und Ausrüstung
Sugarloaf und das Leben im Valley
Je weiter die Straße ins Carrabassett Valley hineinführt, desto stärker scheint sich das Leben auf Sugarloaf auszurichten. Unterkünfte, Restaurants, Loipen, Werkstätten – und schließlich eine Schule, deren Stundenplan sich nach Training und Wettkämpfen richtet. Auch die Cannabis- und Gun-Shops mehren sich, je näher man dem über New Englands Grenzen hinaus bekannten Skigebiet kommt. So ist die Zeit, so ist das Leben. Und es tut dem Erlebnis keinen Abbruch.

Sugarloaf gehört zu den größten Skigebieten im Osten der USA. Doch um zu verstehen, welche Rolle es in diesem abgelegenen Tal spielt, reicht ein Tag auf seinen Pisten eigentlich nicht aus. Zunächst aber sollte man genau das tun: Ski fahren.
Erst einmal auf den Berg
Wer die europäischen Alpen gewohnt ist, muss seine Maßstäbe etwas neu sortieren. Sugarloaf verbindet keine Täler und Dörfer zu einem riesigen Skiverbund. Stattdessen konzentriert sich erstaunlich viel Terrain auf einen einzigen Berg. Vom 1.291 Meter hohen Gipfel bis zur Basis sind es rund 860 Höhenmeter, 176 Trails und Glades verteilen sich auf etwa 550 Hektar erschlossenes Skigelände. 15 Lifte bringen die Wintersportler nach oben.

Am Fuß des Berges liegt Sugarloaf Village mit Hotel, Condominiums, Restaurants, Bars und Shops. Morgens geht es mit geschulterten Ski zum Lift, nachmittags in Skischuhen direkt weiter zum Bier. Wer zentral übernachtet, braucht praktisch kein Auto.
Aus Europa würde ich die eigenen Skischuhe mitbringen, die Ski dagegen für ein oder zwei Tage nicht über den Atlantik schleppen. Beim Leihmaterial lohnt sich ein Upgrade: Sugarloafs Demo-Center bietet hochwertige aktuelle Modelle, die während des Tages gewechselt werden können.

Oben am Berg versteht man schnell, weshalb Sugarloaf eine Sonderstellung einnimmt. Rund um den Gipfel verlässt man den Schutz der Bäume: Die Snowfields sind das einzige mit Liften erschlossene Skiterrain oberhalb der Baumgrenze im Osten der USA. Der Wind pfeift hier ungebremst über den Berg, die Luft ist klar und unter einem liegt das Carrabassett Valley, dahinter erstrecken sich Wälder bis zum Horizont.

Beim Hinunterfahren wechselt der Charakter. Breite präparierte Pisten laden zum Carven ein, überall führen die für Neuengland typischen Waldschneisen durch die Bäume. Dazu kommen steile Passagen und Buckelpisten, bei geeigneter Schneelage auch Glades und das weitläufige Brackett Basin. Bei den Liften trifft Neu auf Alt. Moderne schnelle Sesselbahnen stehen neben deutlich gemütlicheren Anlagen. Und natürlich gibt es Hütten. Besonders gut in Erinnerung bleibt The Nest – nicht zuletzt wegen jener Bloody Marys, bei denen man sich kurz fragt, ob Getränk oder Mahlzeit die treffendere Bezeichnung wäre.

Am Abend geht es ein paar Minuten die Access Road hinunter zum The Rack. Die Bar mit Restaurant und Live-Musik gehört unter anderem Seth Wescott, zweifachem Olympiasieger im Snowboardcross. Und Wescott steht exemplarisch für etwas, das Sugarloaf interessant macht: Der Skisport endet hier nicht an der Talstation.

Nur wenige Schritte vom Schnee entfernt werden bei Winterstick Snowboards gebaut – eine Firma, bei der Wescott ebenfalls involviert ist. Die traditionsreiche Marke produziert seit rund zehn Jahren direkt im Carrabassett Valley. „We’re a ski-in, ski-out factory“, sagt President und Engineer Rob Lu. Direkt vor der Werkstatt verläuft tatsächlich ein Lift. Boards werden hier gebaut und praktisch vor der Haustür getestet. Viel unmittelbarer lässt sich kaum zeigen, wie eng Wintersport und Alltag in diesem Tal miteinander verbunden sind.
Skifahren als Stundenplan
Noch deutlicher wird das an der Carrabassett Valley Academy, kurz CVA. An der privaten Schule ist Skifahren kein Freizeitangebot nach Schulschluss, sondern Teil des Stundenplans. College-Vorbereitung wird mit intensivem Training in Ski alpin, Freestyle, Snowboard und weiteren Schneesportdisziplinen verbunden. Im Winter wächst die Zahl der Schüler auf rund 110 bis 120.

Das Modell einer solchen Ski Academy ist vor allem im Nordosten der USA verbreitet und verbindet Schule und Leistungssport ungewöhnlich eng. Zu den ehemaligen CVA-Schülern gehören Bode Miller, Jeremy Jones und Seth Wescott. Interessanter als prominente Namen ist jedoch, wie eng Academy, Sugarloaf und Gemeinde zusammenarbeiten. Sportanlagen und Trainingsinfrastruktur entstehen teilweise gemeinsam.
„There is a grit factor to it“, sagt der Head of School über das Skifahren hier. Gemeint sind Durchhaltevermögen und die Bereitschaft, sich auch mit unbequemen Bedingungen zu arrangieren. Wer an einem windigen Märztag oben auf Sugarloaf gestanden hat, versteht ziemlich gut, was er meint.

Er selbst wuchs am kleinen Titcomb Mountain bei Farmington auf. Nach der Schule setzte der Bus die Kinder am Skihang ab. Sie fuhren Runde um Runde, bis am Abend die Lichter angingen und die Eltern sie wieder einsammelten. Kein Resort, kein Skiurlaub – einfach Ski fahren. Diese Geschichte wird später auf meiner Reise noch einmal wichtig.
Eine andere Seite des Winters liegt nur wenige Minuten von Sugarloaf entfernt. Im Outdoor Center ersetzen Loipen und Wege die Sessellifte: Langlauf, Schneeschuhwandern und Fatbiken statt Abfahrtsski. Wer noch tiefer in die Wälder hineinwill, sollte allerdings nicht nur einen Nachmittag, sondern mehrere Tage einplanen.
Von Hütte zu Hütte
Maine Huts & Trails klingt für europäische Ohren zunächst vertraut. Doch wer an bewirtschaftete Berghütten hoch über der Baumgrenze denkt, liegt falsch. Hier führt der Weg nicht von Gipfel zu Gipfel, sondern hinein in die Wälder der Western Maine Mountains. Das Prinzip ist trotzdem ähnlich: Man bewegt sich aus eigener Kraft von Unterkunft zu Unterkunft und zieht am nächsten Morgen weiter. Im Winter ersetzen Langlaufski oder Schneeschuhe die Wanderschuhe.

Das Maine-Hut-Trail-Netz umfasst rund 80 Kilometer und wurde überwiegend für nordische Wintersportarten angelegt. Drei Hütten sind im Winter geöffnet, die Etappen zwischen ihnen reichen von etwa zwölf bis 19 Kilometern. Je nach Schneelage sind Gäste mit Langlaufski, Schneeschuhen, Spikes oder Fatbikes unterwegs. „Mit allem, was du dir vorstellen kannst“, sagt Executive Director Wolfe Tone.
Die Huts sind weit mehr als einfache Schutzhütten. Übernachtet wird in Bunk Rooms, an Winterwochenenden gibt es Abendessen, Frühstück und Lunchpaket, unter der Woche zeitweise Self Service. Selbst das Gepäck kann gegen Aufpreis zur nächsten Hütte transportiert werden. Wer nur einen Tag Zeit hat, kann das kostenlose Wegenetz auch für kürzere Touren nutzen und eine der Hütten als Ziel wählen.

Tagsüber geht es durch die Wälder, abends wartet eine warme Unterkunft. Mit Gepäcktransport wird daraus beinahe die Maine-Version einer komfortablen Hüttenwanderung. Nur ohne Kaiserschmarrn und Dreitausender. Dafür mit endlosen Wäldern, gefrorenen Seen und jener Abgeschiedenheit, die man im dicht erschlossenen Alpenraum immer seltener findet.
Bei meinem Besuch Mitte März neigte sich die Wintersaison bereits ihrem Ende entgegen. Ob Ski, Schneeschuhe oder festere Schuhe mit Spikes die richtige Wahl sind, entscheidet dann nicht allein der Kalender. Für mich bleibt Maine Huts & Trails zunächst eine offene Rechnung. Drei oder vier Tage von Hütte zu Hütte durch die Wälder – das wäre eine eigene Reise wert.
Drei Stunden in eine andere Jahreszeit
Am frühen Nachmittag lasse ich Sugarloaf im Rückspiegel hinter mir. Rund drei Stunden sind es von Carrabassett Valley nach Bar Harbor. Auf der Karte sieht das nicht nach einer großen Reise aus. Mitte März fühlt es sich trotzdem an wie der Wechsel in eine andere Jahreszeit.
Zunächst führt die Straße noch durch die vertraute Winterlandschaft: Wälder, Schnee am Straßenrand, zugefrorene Flächen, kleine Orte. Doch mit jedem Kilometer Richtung Osten verliert der Winter an Zuverlässigkeit. Die Schneedecke wird dünner, verschwindet stellenweise ganz. An der Küste wartet noch kein Frühling. Aber eben auch nicht mehr der Winter.

Bar Harbor wirkt Mitte März wie ein Ferienort, dessen Saison noch nicht begonnen hat. Parkplätze sind frei, auf den Straßen ist wenig los, viele Restaurants, Hotels und Geschäfte haben geschlossen. Im Sommer wäre das kaum vorstellbar. Jetzt kann man durch Downtown laufen, ohne sich zwischen Besuchergruppen hindurchzuschieben. Die eingeschränkte Auswahl am Abend ist der Preis dafür – die ungewöhnliche Ruhe der Gewinn.

Acadia, fast für uns allein
Am nächsten Morgen wartet Richard „Rich“ MacDonald in der Lobby auf mich. Naturforscher, Guide, Autor – und, wie er selbst ohne erkennbare Abneigung gegen das Etikett zugibt, ein „Bird Nerd“. Er betreibt auf Mount Desert Island das Natural History Center und kennt Acadia nicht nur als Nationalpark, sondern als Landschaft, in der Natur- und Kulturgeschichte kaum voneinander zu trennen sind.

Vom Wasser bei Bar Harbor blickt man hinüber nach Bar Island und auf die Porcupine Islands in der Frenchman Bay. Hinter ihnen verschwindet Cadillac Mountain an diesem Morgen teilweise in Wolken. Im Sommer würden Ausflugsboote, Kajaks und Lobster Boats das Bild bestimmen. Jetzt liegt die Bucht still da.
Bei Ebbe legt das Meer zwischen Bar Harbor und Bar Island einen natürlichen Kiesdamm frei. Rich erzählt von einem Freund, der hier aufgewachsen ist. Als der in den frühen 1970er-Jahren über den Bar lief, begegneten ihm vielleicht ein oder zwei andere Menschen. Heute seien es an Sommertagen mitunter 500. Die Zahl macht deutlich, was ein Besuch im März bedeutet.
Acadia gehört einem dann natürlich nicht wirklich allein. Es fühlt sich manchmal nur so an. Und man hört wieder Dinge, die während der Hochsaison leicht untergehen. Vögel zum Beispiel. Rich registriert Beobachtungen für eBird, forscht und schreibt über Vögel – entsprechend häufig wandert das Fernglas nach oben. Die Landschaft wird dadurch nicht zur Abfolge touristischer Aussichtspunkte, sondern zu etwas, das man langsamer liest.

Der Park ist im Winter keineswegs geschlossen, funktioniert aber anders. Nicht jede Straße und touristische Einrichtung ist zugänglich, Wetter und Vereisung können Pläne kurzfristig verändern. Wandern kann an einem sonnigen Tag bereits erstaunlich frühlingshaft wirken – und wenig später wieder Spikes, Schneeschuhe und Winterkleidung erfordern.
Ein Nationalpark in vielen Teilen
Im Sommer folgt ein Großteil der Besucher der Park Loop Road durch Acadia. Mitte März ist davon nur ein Teil für Autos geöffnet. Cadillac Mountain, Sand Beach, Thunder Hole, Otter Cliffs – die Klassiker lassen sich nicht einfach in gewohnter Reihenfolge abfahren. Thunder Hole lohnt dennoch einen Abstecher. Bei entsprechendem Wellengang wird das Wasser in eine schmale Felsspalte gedrückt und erzeugt jenes dumpfe Grollen, dem der Ort seinen Namen verdankt. Bei ruhiger See bleibt das Spektakel allerdings aus.

Für uns beginnt der interessantere Teil ohnehin zu Fuß. Vom Küstenbereich führt der Gorham Mountain Trail hinauf auf den gut 160 Meter hohen Gorham Mountain. Das klingt nicht nach einer großen Bergtour. Doch Acadia misst Höhe anders: Der Atlantik liegt unmittelbar daneben, und schon wenige Höhenmeter öffnen den Blick über die zerklüftete Küste, vorgelagerte Inseln und die bewaldeten Hügel von Mount Desert Island.

Mitte März führt der Weg durch zwei Jahreszeiten gleichzeitig. In sonnigen Passagen ist es überraschend warm. Jacke auf, Jacke zu. Auf schattigen Abschnitten liegen noch hartnäckige Eisflächen über Felsen und Wegen. Hier zeigt sich, warum Spikes zu dieser Jahreszeit keine übertriebene Vorsichtsmaßnahme sind. Etwas früher im Jahr kann man hier Schneeschuhwandern oder auf den gesperrten Fahrstraßen und den sogenannten Carriage Roads in und um Acadia langlaufen. Dieses rund 72 Kilometer lange Netz autofreier Wege ließ John D. Rockefeller Jr. zwischen 1913 und 1940 für Pferdekutschen anlegen. Die sorgfältig in die Landschaft eingepassten Wege mit ihren markanten Steinbrücken werden heute zum Wandern, Radfahren und bei ausreichendem Schnee auch zum Langlaufen genutzt.

Nun aber ist es schon zu lange zu mild und weiter oben gewinnt an diesem Tag ohne Frage der Frühling. Die Sonne wärmt, der Himmel öffnet sich und unter uns liegt eine Küstenlandschaft, die mit Sugarloaf am Vortag kaum noch etwas gemeinsam zu haben scheint. Eine Trailrunnerin in Shorts und Tanktop kommt uns am Gipfel des Gorham Mountain entgegen, grüßt freundlich und entschwindet wieder zwischen den Bäumen. Gerade einmal ein paar Autostunden trennen diese Welten: Skiwinter und Küstenfrühling.

Nach der Rückkehr zum Auto geht es zunächst über Stanley Brook aus dem Park hinaus. Das ist in Acadia keineswegs ungewöhnlich. Der Nationalpark bildet keine kompakte Fläche. Schutzgebiete, Ortschaften, Privatgrundstücke und Straßen liegen nebeneinander. Man fährt hinein, wieder hinaus – und wenig später erneut hinein. Wer Nationalparks vor allem aus dem Westen der USA kennt, empfindet Acadia deshalb zunächst fast ein wenig zerrissen.

In Northeast Harbor lohnt sich ein Stopp beim Great Harbor Maritime Museum. Und weil ein Märztag in Acadia nicht unbedingt nach touristischer Vollversorgung funktioniert, kommt das Mittagessen aus dem kleinen Supermarkt: ein Sandwich, etwas zu trinken – und zum Nachtisch ein Whoopie Pie. Die zwei runden Schokoladenkuchenhälften mit dicker Cremefüllung sind eine regionale Spezialität, um deren Herkunft sich mehrere US-Bundesstaaten streiten. Maine hat den Whoopie Pie jedenfalls zum offiziellen „State Treat“ erklärt.

Bei Big Heath erstrecken sich weite Feuchtgebiete. Enten sammeln sich auf offenen Wasserflächen, immer wieder kreisen Bald Eagles über der Landschaft. Rich holt sein Profi-Fernrohr hervor und versinkt am Straßenrand in der Vogelbeobachtung. Bald ertappe ich mich dabei, selbst nach jedem größeren Vogel Ausschau zu halten.

Der Weg führt weiter zur Bass Harbor Head Light Station. Der Leuchtturm sitzt seit dem 19. Jahrhundert auf den Felsen über dem Eingang zum Bass Harbor: Granit, Nadelwald, Meer und ein weißer Leuchtturm mit rotem Dach. Nur die sommerlichen Besuchermassen fehlen.

Zurück in Bar Harbor bestimmt schließlich das Meer den Zeitplan. Bei Niedrigwasser legt es zwischen dem Ort und Bar Island den Bar Island Land Bridge frei. Das sichere Zeitfenster rund um Low Tide beträgt nur etwa zwei Stunden – wer zu lange bleibt, findet den Rückweg unter Wasser vor.

An diesem Tag fällt das Niedrigwasser mit dem Sonnenuntergang zusammen. An diesem Abend läuft kein anderer Mensch über den freigelegten Meeresboden Richtung Insel, hinter Bar Harbor wird das Licht wärmer. Wenige Stunden zuvor führte der Weg noch über Eis am Gorham Mountain.
Genau solche Tage erklären den Reiz von Maine im Spätwinter besser als jede Temperaturtabelle. Man weiß morgens nicht ganz, welche Jahreszeit einen erwartet. Manchmal bekommt man mehrere davon.
Entlang der Küste gen Süden
Am nächsten Tag geht es weiter nach Süden, entlang einer Küste, an der sich kleine Häfen, Buchten, Wälder und Orte abwechseln. Von Ellsworth sind es rund anderthalb Stunden bis nach Camden, zumindest wenn man durchfährt. Das wäre allerdings schade. Searsport und Belfast liegen unterwegs, und spätestens hier wird aus dem Transfer wieder ein Roadtrip.
Während Bar Harbor im März noch deutlich im Winterschlaf liegt, wirkt Camden schon wesentlich lebendiger. Restaurants und Geschäfte sind geöffnet, im Hafen liegen Fischerboote und Segelschiffe. Der kleine Küstenort ist seit Langem ein beliebtes Reiseziel, nicht zuletzt wegen seiner ungewöhnlichen Lage zwischen den bewaldeten Camden Hills und der Penobscot Bay.

Meine Unterkunft liegt allerdings ein paar Kilometer weiter südlich, im benachbarten Rockport. Der Ort ist noch kleiner und wirkt Mitte März beinahe verlassen. Rund um den malerischen Hafen ist wenig los, die Boote warten auf die kommende Saison. Hier erinnert noch einiges an die Vergangenheit als Hafen- und Industriestandort, darunter die historischen Kalköfen am Wasser. Im Sommer dürfte das alles deutlich belebter sein. Jetzt gehört der Hafen weitgehend den Einheimischen – und den wenigen Besuchern, die sich zu dieser Jahreszeit hierher verirren.

Ich übernachte im Rockport Harbor Hotel, einem kleinen Boutiquehotel mitten im historischen Ortskern, nur wenige Schritte vom Wasser entfernt. Ein guter Ausgangspunkt für die Erkundung der Midcoast, zumal Camden, Rockland und die umliegenden Wandergebiete schnell erreichbar sind.
Dass Outdoor-Aktivitäten hier zum Alltag gehören, zeigt sich auch bei einem Besuch von Maine Sport Outfitters in Rockport. Das große Outdoor-Fachgeschäft ist eine Art Spielwarenladen für Erwachsene: Wanderschuhe, Campingausrüstung, Kajaks, Fahrräder, Ski, Snowboards und alles, was man sonst noch für Unternehmungen draußen braucht. Dazu kommen Verleih, Werkstatt und geführte Touren. Wer für eine spontane Outdoor-Unternehmung noch Ausrüstung benötigt, wird hier mit hoher Wahrscheinlichkeit fündig.
Am nächsten Morgen treffe ich Jeff McCabe, Director des Maine Office of Outdoor Recreation. Eigentlich wäre Schneeschuhwandern geplant gewesen. Doch Schnee ist hier an der Midcoast inzwischen eher eine Möglichkeit als ein Versprechen. Also werden aus Schneeschuhen wieder Wanderschuhe.
Zwischen Berg und Meer
Rund um Camden und Rockport reichen die bewaldeten Hügel ungewöhnlich nah an die Atlantikküste heran. Einen ersten Eindruck davon bekommt man am Beech Hill Preserve in Rockport. Das knapp 120 Hektar große Schutzgebiet des Coastal Mountains Land Trusts ist weniger ein Wanderziel als eine Lieblingsrunde der Einheimischen. Entsprechend viele Menschen sind hier mit ihren Hunden unterwegs.

Mit Jeff gehe ich durch eine für Maines Küste überraschend offene Landschaft. Teile der Preserve werden als biologische Blaubeerflächen bewirtschaftet. Oben steht das Beech Nut, eine steinerne Hütte aus dem Jahr 1914. Von hier aus öffnet sich der Blick über Penobscot Bay und die umliegenden Berge. Beech Hill ist eher der Ort für eine Stunde draußen als für eine große Tour – und gerade deshalb verrät er viel darüber, wie selbstverständlich die Natur in dieser Region zum Alltag gehört.

Für die eigentliche Wanderung fahren wir zum Camden Hills State Park. Mitte März ist die Straße zum Mount Battie noch für Autos gesperrt, der Park bleibt jedoch geöffnet. Gemeinsam mit Jeff und Nicki Lazure vom Maine Office of Outdoor Recreation geht es zu Fuß hinauf. Schnee spielt an diesem Tag keine Rolle. Dafür erinnert ein eiskalter Wind oben nachdrücklich daran, dass an der Küste noch längst kein Frühling herrscht.

Vom 238 Meter hohen Mount Battie blickt man über Camden, den Hafen und die Inseln der Penobscot Bay. Noch besser wird die Aussicht vom steinernen Turm auf dem Gipfel, der 1921 zum Gedenken an die Soldaten des Ersten Weltkriegs errichtet wurde: ein 360-Grad-Panorama über Küste, Inseln und Hinterland.
Zwischen den Hügeln ist bereits das nächste Ziel zu erkennen. Die Camden Snow Bowl liegt so nah am Atlantik, dass man von ihrer Bergstation das Meer sieht.
Ski und Rodel gut mit Meerblick
Wer gerade von Sugarloaf kommt, könnte die Camden Snow Bowl leicht unterschätzen. Der Berg und die Liftanlagen sind überschaubar, die Base Lodge eher ein kommunaler Treffpunkt als ein großes Resort. Doch die Lage macht sie außergewöhnlich.

Gleich unterhalb der Pisten liegt der Hosmer Pond. Auf ihn führt die Jack Williams Toboggan Chute hinaus, eine rund 120 Meter lange hölzerne Rodelrinne, deren Oberfläche im Winter vereist wird. Mehr als 20 Höhenmeter geht es hinunter, bis zu rund 64 km/h können die traditionellen Holzschlitten erreichen. Dann schießen die Toboggans auf den zugefrorenen See hinaus.

Seit 1991 finden hier die U.S. National Toboggan Championships statt. Mehr als 400 Teams und Tausende Zuschauer kommen dafür nach Camden. Wer es harmloser mag, findet daneben auch einen Snow-Tubing-Hang.

Dann wäre da noch der Meerblick. „We’re the only ski area in the U.S. with views of the Atlantic Ocean“, sagt General Manager Jedd Nathan. Vom Ragged Mountain blickt man über Camden und Penobscot Bay hinaus Richtung Atlantik. Skifahren und Küste liegen hier so dicht beieinander, dass man morgens auf der Piste stehen und wenig später unten am Hafen sitzen kann.
Bei meinem Besuch Mitte März funktioniert allerdings weder das Skifahren noch das Tobogganing. Die Saison ist bereits vorbei – ausgerechnet an diesem Nachmittag beginnt es wieder zu schneien. Ein paar Stunden nördlich läuft Sugarloaf noch im vollen Skibetrieb, während hier Schnee und Eis längst nicht mehr verlässlich genug sind. Trotzdem lohnt sich der Abstecher. Nathan spricht weniger über einen Skiberg als über einen Treffpunkt für die Region. Im Winter wird Ski und Snowboard gefahren, im Sommer übernehmen Mountainbiker und Wanderer die Trails. Die Snow Bowl soll sich zunehmend zum ganzjährigen Outdoor-Hub entwickeln. Gerade der kommunale Charakter unterscheidet sie von Sugarloaf. Das Skigebiet gehört zum Alltag der Menschen, die in der Region leben. Der Winter in Maine braucht offenbar nicht immer große Berge.

Noch einmal Ski – aber anders
Am nächsten Morgen führt die Route weiter nach Süden. Rund anderthalb Stunden sind es von Rockport nach Portland. Die größte Stadt Maines markiert einen Wechsel der Szenerie: Hafen, Backsteinbauten, Restaurants, Brauereien – nach Tagen zwischen Bergen, Inseln und kleinen Küstenorten fühlt sich Maine plötzlich urban an.
Knapp eine Stunde nördlich von Portland liegt bei Auburn Lost Valley. Ich fahre hin, ohne recht zu wissen, was mich erwartet. Der erste Eindruck ist überschaubar: ein Hügel, ein paar Lifte, eine Base Lodge. Nach Sugarloaf könnte man sich fragen, was man hier eigentlich soll. Die Antwort kommt ziemlich schnell: Ski fahren. Das Leihmaterial ist ausgesprochen gut, die Leute sind freundlich, die Pisten sauber präpariert. Schwierig sind sie nicht. Man kann cruisen, carven, die Ski auch einfach laufen lassen. Lost Valley erfordert weder große Vorbereitung noch einen kompletten Skitag.

Interessanter ist ohnehin, was rundherum passiert. Viele Kinder trainieren an diesem Spätnachmittag am Hang. Hinter den Fenstern von Bar und Restaurant sitzen ihre Eltern im Warmen und können verfolgen, was draußen auf der Piste passiert. Plötzlich ist genau jene lokale Skikultur zu sehen, von der zuvor an der Carrabassett Valley Academy die Rede war: Skifahren nicht als Urlaub, sondern als Teil eines ganz normalen Nachmittags.

Dann beginnt es zu schneien. Fast gleichzeitig gehen die Flutlichter an. Innerhalb kurzer Zeit verändert sich die Atmosphäre völlig. Auf den frisch präparierten Pisten bleibt eine dünne Schicht Neuschnee liegen – überraschend leicht und fluffig. Die Ski ziehen neue Spuren durch den Powder auf den Groomers, Schneeflocken wirbeln im Licht der Scheinwerfer. Aus dem unscheinbaren kleinen Skihang wird für ein paar Abfahrten ein beinahe magischer Ort. Und es macht tierisch Spaß. Vielleicht gerade deshalb, weil nichts Großes daraus gemacht werden muss. Kein ganzer Urlaubstag, kein riesiges Resort. Für Kinder ist Lost Valley Trainingsplatz und Treffpunkt, für Erwachsene die schnelle Runde am Abend, um den Kopf freizubekommen.

Genau das hatte der Schulleiter der CVA über seine Kindheit am Titcomb Mountain erzählt: Der Schulbus setzte die Kinder nachmittags am Skihang ab. Sie fuhren, bis die Lichter angingen und die Eltern sie wieder einsammelten. In Lost Valley sehe ich plötzlich, wie diese Geschichte heute aussehen kann.

Zum Schluss gibt es in der Bar einen Burger mit Blick auf den beleuchteten Hang. Danach fahre ich zurück nach Portland.
Die großen Skigebiete zeigen, wohin Menschen zum Skifahren reisen. Orte wie Lost Valley zeigen, wie Menschen mit dem Skifahren leben. Und manchmal braucht es dafür weder große Berge noch einen ganzen Tag.
Wenn aus dem Winter Sirup wird
Am nächsten Morgen führt die Straße von Portland Richtung Süden und schließlich zurück nach Boston. Doch Maine verabschiedet sich nicht mit Schnee. Sondern mit Zucker: Es ist Maine Maple Weekend.

Einmal im Jahr öffnen im ganzen Bundesstaat die Sugarhouses ihre Türen. Bauern zeigen, wie aus dem Saft des Zuckerahorns Sirup entsteht; es gibt Pancakes, Donuts, Kaffee und Ahornsirup in erstaunlich vielen Variationen. Mehrere Betriebe liegen praktisch auf meiner Route Richtung Massachusetts – also wird aus der Fahrt zum Flughafen noch einmal ein kleiner Roadtrip übers Land.

Am ersten Sugarhouse ist am Morgen noch nicht allzu viel los. Beim nächsten stehen schon deutlich mehr Autos, und je später der Vormittag wird, desto voller wird es. Familien, Kinder, Nachbarn und Besucher ziehen zwischen Scheunen, Verkaufsständen und Verdampfern umher. Die Stimmung ist fröhlich und unkompliziert. Natürlich geht es auch darum, Ahornsirup zu verkaufen. Aber daraus wird keine hochpreisige Gourmetveranstaltung. Probieren, Essen und Zuschauen bleiben erschwinglich – und machen schlicht Spaß.

Bei einer der Stationen führt ein kurzer Maple Trail in den Wald. Zwischen den Bäumen verlaufen die Leitungen, über die der Saft von den angezapften Zuckerahornen zur Sammelstelle gelangt. Das romantische Bild vom einzelnen Blecheimer am Baum existiert noch, aber die moderne Ahornsirupproduktion sieht vielerorts anders aus: Ein Netz dünner Schläuche zieht sich durch den Wald.

Und plötzlich bekommt die Reise einen ziemlich passenden Schlusspunkt. Ahornsirup braucht genau jene Zwischenzeit, durch die ich seit Tagen fahre: Kalte Nächte und wärmere Tage schaffen die Bedingungen für den Saftfluss und die kurze Saison der Sugarhouses. Vor einer Woche stand ich noch oben auf Sugarloaf im kalten Wind. Jetzt dampft es in den Zuckerhäusern.

Ich würde den bisherigen Schluss ab „Vielleicht lässt sich eine Reise durch Maine im März kaum passender beenden“ ersetzen. Die Rückschau auf die verschiedenen Stationen ist gut, aber das Fazit sollte persönlicher werden und deutlicher machen, warum sich Maine gerade außerhalb der Hauptsaison lohnt. Den leicht augenzwinkernden Schluss mit dem Sommer würde ich unbedingt beibehalten.
Maine im März…
Vielleicht lässt sich eine Reise durch Maine im März kaum passender beenden. In Sugarloaf bestimmt der Winter noch den Tagesablauf. In Acadia liegen Eisflächen auf den Wanderwegen, während die Sonne bereits wärmt. An der Midcoast ist der Skiberg geschlossen. Wenig später ziehe ich bei Flutlicht frische Spuren durch den Neuschnee von Lost Valley. Und ganz im Süden wird aus dem Wechsel von Frost und Wärme bereits Ahornsirup.
Maine hat viel zu bieten. Eine spektakuläre Küste, endlose Wälder, Berge und Seen, kleine Hafenorte und eine Küche, die weit mehr kennt als Seafood und Ahornsirup. Im Sommer kommen die meisten Besucher, um genau das zu erleben. Die Nationalparks sind gut besucht, die Restaurants geöffnet, die Ausflugsboote unterwegs. Alles funktioniert, alles ist auf Gäste eingestellt.
Im Winter sieht Maine anders aus. Viele Hotels und Restaurants haben geschlossen, manche Straßen sind nicht befahrbar und die Temperaturen können ziemlich ungemütlich werden. Dafür gehören einem manche Orte beinahe allein. Auf den Skipisten, in den Wäldern und entlang der Küste ist Platz. Und wer unterwegs ist, trifft häufiger auf Einheimische als auf andere Reisende. Gerade diese Begegnungen, die kleinen Skigebiete, die Gespräche unterwegs und die Ruhe in einem Nationalpark wie Acadia machen für mich einen großen Teil des Reizes aus.
Natürlich muss man sich auf die Jahreszeit einlassen. Nicht alles ist verfügbar, und nicht jeder Plan funktioniert. Aber wer bereit ist, sich ein wenig nach Wetter und Bedingungen zu richten, entdeckt ein Maine, das sich von seiner sommerlichen Seite deutlich unterscheidet.
Und wer mit dem richtigen Winter nichts anfangen kann? Für den bleiben immer noch Frühling und Herbst. Diese sogenannten Shoulder Seasons, die ruhigeren Wochen zwischen den großen Reisewellen, gehören ohnehin zu meinen liebsten Reisezeiten. Wobei gerade auch der Herbst mit seinen bunten Farben an der Ostküste ausgesprochen beliebt ist. Doch generell gilt: Außerhalb der Hauptsaison ist weniger los, es gibt oft überraschend schöne Tage und genügend Gelegenheit, ein Reiseziel in seinem eigenen Rhythmus kennenzulernen.
Im Sommer kann schließlich jeder.
Infos: Route, Adressen und Ausrüstung
Die Route: Boston – Sugarloaf/Carrabassett Valley – Bar Harbor/Acadia National Park – Ellsworth – Searsport – Belfast – Camden/Rockport – Portland – Lost Valley/Auburn – südliches Maine/Maine Maple Weekend – Boston. Für die komplette Runde sollte man mindestens eine Woche einplanen; mit einer mehrtägigen Tour bei Maine Huts & Trails entsprechend länger.
Sugarloaf: 5092 Sugarloaf Access Road, Carrabassett Valley, ME 04947. Ski, Snowboards, Schuhe und Helme können direkt im Resort geliehen werden. Für bessere Ski lohnt sich das Sugarshack Demo Center; dort lassen sich an einem Tag auch verschiedene Modelle ausprobieren. Sugarloaf Mountain
Maine Huts & Trails: Rund 80 Kilometer ganzjährig kostenlos zugängliche Trails und drei im Winter bewirtschaftete Hütten. Mehrtägige Touren mit Langlaufski oder Schneeschuhen, aber auch Tagesausflüge sind möglich. Für den Winter 2026/27 sind Übernachtungen vom 26. Dezember bis spätestens zum 21. März buchbar, je nach Hütte. Aktuelle Routen, Schneebedingungen und Reservierungen unter Maine Huts & Trails. Die offiziellen Trail Maps zeigen die verschiedenen Zugänge und Verbindungen.
Acadia National Park / Bar Harbor: Der Nationalpark ist ganzjährig geöffnet, im Winter sind jedoch große Teile der Park Loop Road für Autos gesperrt. Das reguläre Hulls Cove Visitor Center ist von November bis Ende April geschlossen; Winterinformationen gibt es in Bar Harbor bei der Chamber of Commerce, 2 Cottage Street. Auf vereisten Trails empfiehlt der National Park Service ausdrücklich Microspikes, Grödel oder vergleichbare Traktionshilfen. Acadia National Park – Winterinformationen
Winterausrüstung in Bar Harbor: Cadillac Mountain Sports, 26 Cottage Street, Bar Harbor, ME 04609; ein weiterer Standort liegt in 32 High Street, Ellsworth. Rich MacDonald empfiehlt den Händler unter anderem für Winter-Equipment; je nach Saison werden auch Schneeschuhe und Ski vermietet. Gerade im Spätwinter sollte man die Verfügbarkeit und Öffnungszeiten vorab prüfen. Cadillac Mountain Sports – Winter Rentals
Camden Snow Bowl: 20 Barnestown Road, Camden, ME 04843. Ski- und Snowboardausrüstung kann direkt am Skigebiet gemietet werden. Da die Saison an der Küste früher enden kann als in Sugarloaf, vorher unbedingt Schnee- und Betriebsstatus prüfen. Camden Snow Bowl
Lost Valley: Auburn, Maine. Ski- und Snowboardausrüstung gibt es direkt im Skigebiet; für eine spontane Nachmittags- oder Flutlichtsession muss daher keine eigene Skiausrüstung mit auf den Roadtrip. Lost Valley
L.L.Bean in Freeport: Wer den Roadtrip über Portland hinaus nach Süden verlängert, kann den Flagship-Store von L.L.Bean in 95 Main Street, Freeport, besuchen. Der Store führt saisonale Wintersport- und umfangreiche Outdoorausrüstung; über die Outdoor Discovery Programs werden zudem geführte Aktivitäten angeboten.
Beste Reisezeit: Für genau diese Mischung aus Winter und beginnendem Frühling bietet sich die Zeit von Mitte bis Ende März an. Die Bedingungen sind allerdings schwer planbar: Während Sugarloaf noch gute Skibedingungen bieten kann, ist die Saison an der Midcoast in der Regel bereits beendet. In Acadia sind Schnee, Eis, Regen und milde Sonnentage innerhalb weniger Tage möglich. Aktuelle Straßen-, Trail- und Schneeverhältnisse deshalb jeweils kurzfristig prüfen.
Mehr Infos zu Reisen nach und in Maine hier.



